Trendpreis, Angebot oder Verkauf: Welche Zahl siehst du?
Ein einzelner Preis sagt wenig, solange seine Herkunft unklar ist. Für deinen Vergleich zählt nicht nur die Höhe, sondern auch, was tatsächlich gemessen wurde.
Ein Angebot ist ein Wunschpreis
Ein aktives Angebot zeigt, zu welchem Preis jemand verkaufen möchte. Es belegt nicht, dass ein Käufer diesen Betrag bezahlt hat. Prüfe außerdem Menge, Sprache, Zustand und Versand. Der günstigste Treffer kann ein anderes Produkt oder eine beschädigte Box sein.
Ein Trend ist kein Kaufbutton
Ein als Cardmarket-Trend gekennzeichneter Wert ist eine zusammengefasste Referenz. Er ist weder ein verbindliches Angebot für deine Ausgabe noch der Nachweis eines einzelnen Verkaufs. Auch ein Durchschnitt aus Verkäufen ist etwas anderes als der Trend. Übernimm deshalb immer das konkrete Quellenlabel und den Datenstand.
Ein Verkauf braucht einen passenden Beleg
Für einen abgeschlossenen Verkauf brauchst du das passende Produkt, den tatsächlich erzielten Preis und das Verkaufsdatum. eBay beschreibt für seine Produktrecherche auch tatsächliche Preise bei angenommenen Preisvorschlägen. Ein durchgestrichener früherer Angebotspreis ist dafür kein Ersatz. Versand und Verkäuferkosten bleiben gesonderte Größen.
So liest du KartenTracker
Unter dem Preis stehen Quelle und Preisart. Eine aus US-Dollar umgerechnete Referenz ist kein deutscher Verkaufspreis. Fehlt eine belastbare Grundlage oder ist sie zu alt, bleibt die Zahl offen. Vergleiche Preisentwicklungen nur innerhalb derselben Ausgabe, Quelle, Preisart und Währung.